Wie lassen sich Moorschutz und Landwirtschaft unter einen Hut bringen? Diese Frage beschäftigt das Donaumoos seit Jahrzehnten. Die Erhaltung der einzigartigen Naturlandschaft funktioniert nur wenn alle Seiten zusammenarbeiten. Das Problem: Derzeit verdienen die Landwirte deutlich mehr an der konventionellen Nutzung ihrer Ackerflächen als an alternativen Nutzungsformen wie z.B. dem Anbau von Paludikulturen auf wiedervernässten Flächen. Die Frage “wie holt man die Bauern ins Boot”? War es auch die die Grüne Landtagsfraktion am Mittwoch ins Haus im Moos gelockt hat.
Egal ob Viehwirtschaft oder Ackerbau. Mit dieser Frage steht und fällt die Kooperation der Landwirte. Die bisherigen Alternativen decken die Ertragslücke nur bis zu einem gewissen Punkt. In einem der insgesamt 6 Anträge über die die Fraktion am Mittwoch abgestimmt hat kommen Ansätze zur Sprache, die bisher im Donaumoos kaum bzw. GAR nicht diskutiert werden. Nämlich CO²-Zertifikate.