Polizei – tv.ingolstadt https://www.tvingolstadt.de Mon, 01 Mar 2021 21:00:38 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Unbekannter verbrennt in Gleisbett https://www.tvingolstadt.de/2021/03/unbekannter-verbrennt-in-gleisbett/ Mon, 01 Mar 2021 20:55:05 +0000 https://www.tvingolstadt.de/?p=37194 Wie die Polizei mitteilte, kam es am Montagabend zu einem tragischen Unfall in der Nähe des Bahnhof Nord in Ingolstadt. Dabei verstarb eine Person, eine weitere wurde schwer verletzt. 

Aufgrund eines Großeinsatzes der Polizei kam es in der Nähe des Ingolstädter Nordbahnhofs zu einer Gleissperrung. Eine Person verstarb nach einem Stromschlag, eine weitere wurde schwer verletzt.

 

Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, hielten sich die unbekannten im Gleisbett auf. Derzeit gehen die Ermittler von einem tragischen Unfall durch eine defekten Oberleitung aus. Einer der beiden derzeit Unbekannten, erlag seinen schweren Verbrennungen. Genaue Angaben zu den Personen, können die Ermittler derzeit nicht geben.

 

Die defekte Oberleitung könnte auch den lauten Knall erklären, welchen einige Ingolstädter*innen am Abend bemerkten. Auch hier steht die Polizei noch am Anfang ihrer Ermittlungen.

Ein Hubschrauber suchte mit einer Wärmebildkamera die Umgebung nach weiteren Personen ab.

 

Gegen 21 Uhr wurde der Zugverkehr wieder freigegeben.

 

Mehr Informationen, so wie alle bekannten Hintergründe erfahren Sie auf News aktuell.

]]>
Razzia in Pfaffenhofen wegen Hass-Kommentaren im Internet https://www.tvingolstadt.de/2020/07/razzia-in-pfaffenhofen-wegen-hass-kommentaren-im-internet/ Tue, 21 Jul 2020 12:32:57 +0000 https://www.tvingolstadt.de/?p=18716 Wie die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte, kam es bayernweit zu Durchsuchungen wegen strafbarer Hass-Kommentare im Internet. Demnach habe das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag 19 Objekte durchsucht. Wie das LKA und die Generalstaatsanwaltschaft München mitteilten, richten sich die Ermittlungen gegen 17 Beschuldigte. Der Vorwurf: Volksverhetzung.

 

Derzeit fänden Befragungen von Tatverdächtigen unter anderem aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm statt. Wie die Generalstaatsanwaltschaft München mitteilte, handelte es sich bei den Razzien um reine Durchsuchungen, bei denen vor allem Mobiltelefone sichergestellt wurden.

 

Die von der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus der Generalstaatsanwaltschaft München (ZET) geführten Ermittlungen richten sich gegen vierzehn Männer und drei Frauen im Alter von 21 bis 69 Jahre. Weiter Durchsuchungen fanden in München und den Landkreisen Aichach-Friedberg, Altötting, Bad Kissingen, Roth, Weißenburg-Gunzenhausen Schweinfurt, Kitzingen, Forchheim, Haßberge und Ostallgäu statt.

 

Verdächtige posten Hasskommentare unter Livestream

 

Die Verdächtigen sollen den Livestream einer Demonstration von Flüchtlingen aus dem Ankerzentrum in Schweinfurt auf der Internetseite eines lokalen Radiosenders für ihre Hasskommentare genutzt haben. Der Radiosender zeigte die Kommentare im Rahmen der vor einigen Monaten vom bayerischen Justizministerium ins Leben gerufenen Initiative „Justiz und Medien – konsequent gegen Hass“ bei der Staatsanwaltschaft an.

 

Die Initiative „Justiz und Medien“ wurde im Oktober 2019 ins Leben gerufen, seit Juni ist sie bei der ZET angesiedelt. Medienunternehmen können in diesen Fällen per Online-Meldeverfahren leichter Strafanzeige erstatten. „Immer mehr Medienhäuser sehen sich mit der Veröffentlichung von Hasskommentaren auf den von ihnen betriebenen Plattformen konfrontiert“, hieß es in der Mitteilung vom Dienstag. „Hate Speech nur zu löschen, kann hier nicht die Lösung sein. Eine nachdrückliche strafrechtliche Verfolgung dagegen schon.“

 

(dpa/sk)

 

]]>
Anschlag auf LINKE Bezirksrätin https://www.tvingolstadt.de/2020/07/anschlag-auf-linke-bezirksraetin/ Thu, 02 Jul 2020 12:07:25 +0000 https://www.tvingolstadt.de/?p=17279 Die oberbayerische Bezirksrätin Stefanie Kirchner von der Partei die Linke, wurde am Sonntagabend in Kösching während eines Spaziergangs von einem unbekannten und mit einem Messer bewaffneten Mann hinterrücks angegriffen und stranguliert.

 

Bei seiner Tat rief der unbekannte mehrfach „Ihr scheiß Linke“. Mit Tritten nach hinten konnte sich die Krankenpflegerin und Kommunalpolitikerin befreien und fliehen.

 

Kirchner gehe es, abgesehen von einigen Würgemalen, „den Umständen entsprechen“, wie ein Sprecher der Linken auf tv.ingolstadt-Anfrage sagte. Sie befände sich derzeit „an einem sicheren Ort“.

 

Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin und Kreisvorsitzende in der Region Ingolstadt sagte in einer Mitteilung: „Der Anschlag auf die Bezirksrätin Stefanie Kirchner ist ein Anschlag auf die Linke. Ein Anschlag auf die Linke ist ein Anschlag auf die Demokratie.“

 

Wie Oberstaatsanwältin Andrea Grape auf Sender-Anfrage bestätigte, werde derzeit gegen Unbekannt ermittelt. Diese führe die Fachabteilung „Staatsschutz“ der Kriminalpolizei Ingolstadt durch, da es sich bei der Tat offenkundig um eine politisch motivierte Tat handle.

 

 

(sk)

 

]]>
Acht Festnahmen nach Razzia gegen „falsche Polizisten“ https://www.tvingolstadt.de/2020/07/acht-festnahmen-nach-razzia-gegen-falsche-polizisten/ Thu, 02 Jul 2020 11:44:31 +0000 https://www.tvingolstadt.de/?p=17276 Bei einer Razzia in mehreren Orten in Oberbayern sind acht mutmaßliche Mitglieder einer Betrügerbande festgenommen worden. Als falsche Polizisten sollen sie ihre arglosen Opfer um Geld und Wertsachen gebracht haben.

Bei den Verdächtigen handelt es sich nach Angaben der Münchner Polizei um sechs Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 41 und 55 Jahren.

 

Nach Angaben des Polizeipräsidiums München, gab es im Zuge der Razzia auch eine Festnahme im Zuständigkeitsgebiet des Präsidiums Oberbayern Nord, mit Sitz in Ingolstadt. Ein Sprecher in Ingolstadt bestätigte dies gegenüber tv.ingolstadt.

 

Großer Erfolg für die Polizei

 

Die Polizei sprach von einem großen Erfolg. Die Masche der falschen Polizeibeamten ist eine gängige und beliebte Betrugsmasche, der immer wieder vor allem ältere Bürger zum Opfer fallen.

 

Dabei rufen die Betrüger meist aus einem Callcenter an und geben vor, die Wertsachen der Angerufenen seien im Haus nicht sicher und sollten einem Polizeibeamten übergeben werden. Obwohl die Vorgehensweise inzwischen bekannt ist und die Polizei regelmäßig darauf hinweist, fallen immer wieder Menschen darauf herein.

 

(dpa/sk)

 

Das könnte Sie auch interessieren:

 

Gewalt gegen Polizisten

 

 

Kriminalsatistik

 

]]>
Mann findet Überreste eines seit 18 Jahren vermissten Paares https://www.tvingolstadt.de/2020/06/mann-findet-ueberreste-eines-seit-18-jahren-vermissten-paares/ Mon, 08 Jun 2020 16:54:14 +0000 https://www.tvingolstadt.de/?p=15440 Menschliche Knochen, die ein Spaziergänger bei Eichstätt gefunden hatte, stammen neuesten Ermittlungsergebnissen zufolge von einem seit 2002 vermissten jungen Paar. „Das ist das Ergebnis einer sehr aufwendigen Untersuchung“, sagte ein Polizeisprecher. Der Spaziergänger hatte die Knochen und den Totenschädel Anfang Mai in einem Wald bei Kipfenberg gefunden und die Polizei verständigt.

 

Die Einsatzkräfte gruben dann von Hand weitere Knochenteile und einen zweiten Schädel aus. Mehrere Kubikmeter Erde seien ausgehoben, zerkleinert und gesiebt worden, um sie auf weitere Leichenteile zu untersuchen, sagte der Polizeisprecher. Rund ein Dutzend Kriminalbeamte seien an der Grabung und Dokumentation der Funde beteiligt gewesen.

 

Rechtsmediziner stellten anschließend fest, dass es sich um die Skelette eines Mannes und einer Frau handelte. Durch DNA-Material an den Knochen konnten die Experten die sterblichen Überreste dem seit 2002 vermissten jungen Paar zuordnen.

 

Skelettierte Leichenteile im Wald , © Polizeipräsidium Oberbayern Nord

 

Nach Angaben des Polizeisprechers waren die Frau und der Mann zum Zeitpunkt ihres Verschwindens 21 und 23 Jahre alt. Eine rund zehnköpfige Ermittlungsgruppe der Kripo Ingolstadt geht nun mit Staatsanwaltschaft und Rechtsmedizin der Frage nach, ob das Paar einem Tötungsdelikt zum Opfer fiel.

 

Knochenfunde lange vermisster Menschen sind nach Angaben des Sprechers ungewöhnlich. Ende Januar dieses Jahres waren bei Bauarbeiten für einen neuen Bahnhof in Lindau die sterblichen Überreste eines Wehrmachtssoldaten samt Helm gefunden worden. Im Februar stießen Hobbyschatzsucher in einem Wald in Neustadt an der Donau auf Teile eines mutmaßlich abgestürzten Kampfflugzeuges aus dem Zweiten Weltkrieg und Knochenfragmente – laut Polizei höchstwahrscheinlich von einem Piloten.

 

(dpa)

]]>
Immer mehr Gewalt gegen Bayerns Polizisten https://www.tvingolstadt.de/2020/06/immer-mehr-gewalt-gegen-bayerns-polizisten/ Thu, 04 Jun 2020 09:11:45 +0000 https://www.tvingolstadt.de/?p=15115 18.484 Polizisten wurden im vergangenen Jahr in Bayern im Dienst Opfer von körperlicher oder verbaler Gewalt. Damit sei ein „sehr bedenklicher Höchstwert erreicht“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). 2018 hatte die Zahl noch bei 17.367 gelegen.

 

Jeder Angriff auf die Polizei sei ein Angriff auf die demokratischen Grundwerte. Das dürfe sich der Rechtsstaat nicht gefallen lassen. Es sei daher auch wichtig, dass die Beamten bestmöglich mit Schutzausrüstung ausgestattet seien sowie in Aus- und Weiterbildungen auf Auseinandersetzungen vorbereitet würden.

 

Die Arbeit von Bayerns Polizisten wird immer gefährlicher. Im vergangenen Jahr wurden im Freistaat rund 2.600 Beamte im Dienst verletzt, dies ist ein neuer Höchstwert im seit 2010 jährlich vorgelegten Lagebild zur Gewalt gegen Polizeibeamte. Verglichen mit 2018 wurden damit im Vorjahr rund 30 Beamte mehr verletzt.

 

Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord teilte mit:

„Nachdem im Vorjahr für  2018 ein erkennbarer Rückgang der Delikte zu verzeichnen war, stieg die Anzahl der so genannten Gewa-Pol-Delikte für 2019 um 20,4% (124 Fälle) an. So wurden rund ein Drittel mehr Beamtinnen und Beamte (+30,2 %, 422 Fälle) in Ausübung ihres Dienstes angegriffen. Besorgniserregend ist hierbei auch der Anstieg der Zahl der Verletzten, der mit 95 Beamtinnen und Beamte zu Buche schlug. Verzeichnete das Polizeipräsidium Oberbayern Nord im Jahr 2018 noch 203 verletzte Beamte, so waren es im Jahr 2019 insgesamt 298 Beamte.“

 

Das von Herrmann vorgestellte Lagebild zur Gewalt gegen Polizeibeamte registrierte im vergangenen Jahr 7.959 Vorfälle, in denen Polizisten attackiert wurden, in den meisten Fällen (4501) körperlich. Dabei wurden 2.599 Polizisten verletzt, was wiederum 4.369 Ausfalltage zur Folge hatte. Glücklicherweise seien aber die Tötungsversuche von elf auf drei zurückgegangen, betonte Herrmann.

 

(dpa)

 

Das könnte Sie auch interessieren:

 

Kriminalsatistik 2019

 

 

Nachgefragt – Wie viel Augenmaß und Kontrolle darf sein?

 

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar

 

 

]]>
Besorgte Bürger sorgen für Polizei Großeinsatz in Ingolstadt https://www.tvingolstadt.de/2020/05/besorgte-buerger-sorgen-fuer-polizei-grosseinsatz-in-ingolstadt/ Thu, 07 May 2020 16:45:47 +0000 https://www.tvingolstadt.de/?p=13303 Mehrere Polizisten waren am Donnerstag gegen 18 Uhr bewaffnet und mit schusssicheren Westen zum Einsatzort in der Gaimersheimer Straße geeilt. Auf tv.ingolstadt-Anfrage teilte die  Polizei mit, die Situation vor Ort konnte sich schnell als Fehlalarm herausstellen.

 

Am Donnerstagabend kam es zu einem Großeinsatz der Polizei in der Gaimersheimer Straße in Ingolstadt. Vorausgegangen war ein Notruf über einen möglichen Schusswechsel.

 

Auf tv.ingolstad-Anfrage hieß es, besorgte Anwohner hätten die Polizei alarmiert. In der Gaimersheimer Straße in Ingolstadt wären Schüsse zu hören. Die Polizei Ingolstadt rückte mit mehreren Streifen und bewaffneten Beamten an. Nach angaben eines Sprechers, stellten sich die „Schuss-Geräusche“ als Arbeitslärm einer anliegenden Werkstatt heraus.

 

Der ausgelöste Großaufgebot der Polizei sei Standart bei Verdacht auf Schusswaffengebrauch, erklärte die Polizei. Die Ermittlungen laufen derzeit noch an.

]]>