Runder Tisch für Ingolstädter Innenstadt geplant

Immer mehr Einzelhändler in den bayerischen Fußgänger Zonen bangen um ihre Existenz. Online Händler, allen voran Amazon, machen es den Läden auch in unserer Stadt schwer. Eine Situation, die zwar durch die Corona-Beschränkungen verschärft wurde, aber bereits vor dem Shut-Down allgegenwärtig war. Um zu diskutieren, welche Ansatzpunkte und Handlungsmöglichkeiten es gibt, plant Oberbürgermeister Christian Scharpf nun einen Runden Tisch.

 

Neue Ideen, neue Ansätze und ein neues Denken sei notwendig, so Oberbürgermeister Christian Scharpf, um die Ingolstädter Fußgängerzone und ihre Einzelhändler neu zu beleben. „Das herkömmliche Fußgängerzonen-Konzept, das im Wesentlichen auf die 1970er-Jahre zurückgeht, sei inzwischen überlebt.“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme der Stadt Ingolstadt.

 

Mit Besorgnis habe Scharpf die Ankündigung der geplanten Schließung der 80 Galeria Karstadt Kaufhof Filialen in der Bundesrepublik zur Kenntnis genommen.

 

„Eine Schließung des Ingolstädter Standorts wäre nicht nur ein schwerer Schlag für die Angestellten und Mitarbeiter des Kaufhofs, sondern auch für unsere gesamte Fußgängerzone.“, so Scharpf weiter.

 

Scharpf nahm die Unternehmens-Ankündigung zum Anlasse, um das Ingolstädter Innenstadt-Konzept weiter zu entwickeln. So will der neue OB noch vor der Sommerpause zum „Runden Tisch Innenstadt“ laden, um Ansatzpunkte und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren, um Innenstadt und Fußgängerzone fit für die Zukunft zu machen.

 

sk