Oral vor Relegation: „Freue mich auf die Schlacht“

Der FC Ingolstadt geht optimistisch und ohne Verletzungssorgen in die Relegation um den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga. Vor dem Hinspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Dienstag berichtete Trainer Tomas Oral, dass sein wichtigster Stürmer Stefan Kutschke von einer Oberschenkelblessur genesen sei.

 

„Die medizinische Abteilung gibt Grünes Licht“, sagte der Coach über den Torjäger, der 2015 für Nürnberg gespielt hatte.

 

Die Schanzer hatten am Samstag 2:0 beim TSV 1860 München gewonnen und sich damit in der 3. Liga den Relegationsplatz gesichert. Mit dem Schwung will Oral auch die K.o.-Duelle für sich entscheiden. „Natürlich ist es immer besser, wenn du aus der Liga rausgehst und hast eine hohe Anzahl von Spielen gewonnen, als wenn du Woche für Woche Dämpfer bekommen hast.“

 

Das ist seiner Ansicht nach auch ein Grund dafür, dass in bislang elf Relegationen achtmal der Drittliga-Verein gewonnen hat. „Der Drittligist kommt aus einer Siegesserie, hat den Flow, der Teamgeist ist da und das Wir-Gefühl ist stärker als bei dem Zweitligisten, wo es nur drunter und drüber geht“, sagte der 47-jährige Oral. In der vorigen Saison zog er mit Ingolstadt als Zweitligist in den Playoffs gegen den SV Wehen Wiesbaden den Kürzeren und stieg ab.

 

In dem rein-bayerischen Duell erwartet der gebürtige Unterfranke ein intensives Spiel mit viel Kampf. Er sehe eine große Gier bei seinen Spielern, sagte Oral: „Ich freue mich auf die Schlacht.“

 

Einen ausführlichen Bericht sehen Sie heute Abend, um 18 Uhr bei news aktuell, sowie das Interview vor der „Relegations-Schlacht“ mit dem Vorstandsvorsitzenden, Peter Jackwerth, um 18:45 Uhr im Heimspiel.

 

(dpa)