Ingolstadt: Rettungsideen für Sorgenkind Kultur

Kein Theater, Konzert oder Stadtfest – auf Grund der Corona-Pandemie stecken viele Künstler und Kulturschaffende in einer finanziellen Krise. Um der Branche unter die Arme zu greifen haben Bundes- und Landesregierung bereits entsprechende Rettungskonzepte ausgearbeitet, auf die viele Künstler NOCH nicht zugreifen können, oder gar nicht erst dafür in Frage kommen. Aber was kann eine Kommune für den Erhalt der Kultur tun? In einem Dringlichkeitsantrag fordert die Stadtratsfraktion der Grünen ein Kultur-Rettungsprogramm für Ingolstadt. Wie das Programm aussehen soll, hat Manuela Müller für uns zusammengefasst.

Einen Vorschlag hat das Kulturamt bereits umgesetzt: „3 Minuten“ heißt die Videoaktion für regionale Kunstschaffende. Der drei-minütige Videoauftritt wird mit einer pauschalen Gage von 500 € vergütet. Bewerbungen zur Teilnahme können ab sofort per E-Mail an das Kulturreferat gerichtet werden (kulturreferat@ingolstadt.de), mit kurzer Vorstellung der Person und dem Nachweis einer freischaffenden Tätigkeit. Angesprochen sind freischaffende Einzelkünstler aus Ingolstadt bzw. mit dem Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in Ingolstadt (aus Musik, bildender Kunst, Theater, Literatur). Das Kulturreferat hat nun weitere Informationen zur Aktion, zu den Voraussetzungen zur Teilnahme und zum Ablauf veröffentlicht – diese sind auf der Seite www.ingolstadt.de/3minuten abrufbar.