Kontaktbeschränkung statt Ausgangsbeschränkung – Söder stellt Corona-Fahrplan vor

Ab dem morgigen 6. Mai wird die in Bayern geltende Ausgangsbeschränkung in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder im Rahmen eine Pressekonferenz in München an. Weiterhin gelte das Abstandsgebot, so Söder, Verwandte dürften jedoch wieder besucht werden.

Bayern hebt die wochenlangen coronabedingten Ausgangsbeschränkungen auf – gewisse Kontaktbeschränkungen und ein Verbot von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum bleiben aber bestehen. Ab diesen Mittwoch (6. Mai) ist es erlaubt, eine Person außerhalb des eigenen Hausstands und auch enge Familienangehörige zu treffen oder auch zu besuchen. Das beschloss das Kabinett am Dienstag in München, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend mitteilte.

 

Bayern lockert das strikte coronabedingte Besuchsverbot in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Ab dem Wochenende sind wieder Besuche von einer festen Kontaktperson erlaubt – unter strikten Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

 

Bayern beschließt schrittweise Öffnung von Gaststätten und Hotels

 

Nach wochenlanger Zwangspause dürfen in Bayern auch Gaststätten und Hotels schrittweise wieder öffnen: Außenbereiche von Gaststätten am 18. Mai, Speiselokale im Innenbereich am 25. Mai, Hotels am 30. Mai.

 

In Bayern nur noch 6400 Menschen an Coronavirus erkrankt

 

In Bayern sind aktuell nur noch rund 6400 Menschen am Coronavirus erkrankt. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. Alleine im Vergleich zur vergangenen Woche habe sich die Zahl der Erkrankten halbiert. Nun sei es entscheidend, aus der Krise herauszukommen, langsam und sicher sei das oberste Gebot. „Heute ist Zeit zum Handeln“, betonte der CSU-Chef. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein vorsichtiges Öffnen.“

 

Nach wochenlangen coronabedingten Sperrungen und Schließungen dürfen ab diesem Mittwoch Spielplätze in Bayern wieder freigegeben werden. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in München mit. Damit setzt der Freistaat eine Bund-Länder-Vereinbarung aus der vergangenen Woche um.

 

„Die Erfolge sind eindeutig.“ Das bayerische Konzept sei mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) abgestimmt. Söder betonte mit Blick auf die Konferenz von Bund und Ländern am Mittwoch, dass der bayerische „Pfad der Vernunft“ auch für andere Länder eine Blaupause sein könne, die wie Bayern nicht überstürzt handeln wollten.

 

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