FC Ingolstadt trainiert nach Corona-Fall zuhause

Nach dem zweiten Corona-Fall beim FC Ingolstadt und der Absage des Trainingslagers in Südtirol bereiten sich die Drittligaspieler vorerst im Homeoffice auf die Saison vor. Die Verantwortlichen wollen vorsorglich eine weitere Corona-Testreihe abwarten, „um die allgemeine Situation dann wieder zu bewerten“. Dies teilten die Schanzer am Donnerstag mit. „Wir müssen alle darauf achten, dass die Antennen noch mehr gespitzt sind und wir uns vorsichtig verhalten. Wir leben nun mal mit dem Virus und haben achtsam zu sein“, erklärte Trainer Tomas Oral.

 

Die 25 Spieler des FCI absolvieren unter der Anleitung von Athletiktrainer Jörg Mikoleit ein Cyber-Training. Frederic Ananou gehört hingegen nicht mehr zum Kader, der 22-Jährige wechselt zu Zweitligist SC Paderborn. Der Außenverteidiger war im Januar 2018 aus Kerkrade nach Ingolstadt gekommen und hatte noch einen Vertrag bis zum Sommer 2021.

 

Die Schanzer hatten am Samstag mitgeteilt, wegen eines zweiten Corona-Falls nicht ins Trainingslager in der Region Gitschberg Jochtal reisen zu können. Der positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestete Akteur war verletzungsbedingt nicht im Mannschaftstraining gewesen. Der Befund trat im Rahmen der obligatorischen Corona-Testreihe auf. Einige Profis mussten daraufhin in eine zweiwöchige Quarantäne.

 

Der Großteil des Kaders von Trainer Oral kann sich hingegen einem weiteren Test am Dienstag unterziehen. Sollten die Tests negativ ausfallen, könnte diese Gruppe am Mittwoch ins nicht-öffentliche Mannschaftstraining einsteigen.

 

(dpa)