Erster Coronafall in Ingolstadt

Ein Mann aus Ingolstadt wurde heute positiv auf eine mögliche Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Das teilte die Stadt soeben mit.

Einer Meldung des Gesundheitsamtes Ingolstadt zufolge habe der Mann jedoch keinerlei Kontakt zu anderen Personen gehabt. „Die Person geht weder selbst zur Schule, noch hat sie Kinder, die in eine Schule, Kindergarten oder Kita gehen.“, hieß es von Seiten der Stadt.

 

Unmittelbar nach seiner Rückkehr von einer Reise über Italien habe sich der Patient Anfang der Woche krankgemeldet und war seitdem zuhause geblieben.

 

Das Gesundheitsamt Ingolstadt habe aufgrund der positiven Tests die Ermittlungen aufgenommen. Nach jetzigem Erkenntnisstand habe der Infizierte keinen unmittelbaren Kontakt zu anderen Personen gehabt. Für besorgte Bürgerinnen und Bürger wurde vom Gesundheitsministerium eine Hotline eingerichtet: 09131 6808-5101

 

Ministerium: 29 neue Infektionen mit Sars-CoV-2

 

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Freitag 29 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 mitgeteilt. Mit elf neuen Fällen in München, je drei aus den Landkreisen Ebersberg und Freising sowie einem aus dem Landkreis Miesbach wurden die meisten Neuinfektionen aus Oberbayern gemeldet. In Mittelfranken wurden fünf neue Fälle bestätigt, darunter vier in Nürnberg; in Unterfranken gab es drei Fälle, wie ein Sprecher mitteilte. Zudem gab es zwei positive Tests auf Sars-CoV-2 in Schwaben und einen in Niederbayern.

 

Seit dem 26. Februar gab es somit 102 neue Fälle im Freistaat. Bislang sind in Bayern damit mindestens 116 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Die ersten 14 Infizierten, die allesamt mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen, gelten als auskuriert und sind wieder aus den Krankenhäusern entlassen worden.

 

Wegen Coronavirus lockert Bayern Lkw-Fahrverbot

 

Wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute mitteilte, lockere Bayern das Sonntagsfahrverbot für LKWs, um Versorgungsengpässen infolge der Coronavirus-Epidemie vorzubeugen. Die Regelung gelte ab sofort bis zum 30. Mai für Lkw ab 7,5 Tonnen und nur für bestimmte Transporte. Hintergrund sei, dass wegen der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Virus Sars-CoV-2 verstärkt haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel gekauft werden. Mit der Lockerung „wollen wir sicherstellen, dass die Geschäfte auch durch Warentransporte an Sonn- und Feiertagen bestmöglich beliefert werden können“, sagte Herrmann.

 

 

 

(sk)

 

+++Weitere Informationen folgen+++

 

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