BFV-Vorstand beschließt Regionalliga-Fortsetzung und Sommer-Wechsel

Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat einstimmig für eine Fortsetzung der wegen der Corona-Krise ausgesetzten Regionalliga-Saison 2019/20 votiert. Grundlage für diese Entscheidung war das Ergebnis der Clubs, die sich mehrheitlich gegen einen Abbruch ausgesprochen hatten. Zudem wurden Entscheidungen zu Spielerwechseln in diesem Sommer beschlossen.

 

Für die Fortsetzung der Regionalliga-Spielzeit hatten vor dem Votum der Verbandsspitze der 1. FC Nürnberg II, VfB Eichstätt, TSV Buchbach, TSV Aubstadt, TSV Rain/Lech, SV Heimstetten, TSV 1860 Rosenheim, FC Memmingen und VfR Garching gestimmt. Einen Abbruch wollten der Tabellenvierte SpVgg Bayreuth, SV Viktoria Aschaffenburg (5.), Wacker Burghausen (11.) und der FV Illertissen (12.).

 

Es enthielten sich Tabellenführer und Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München, 1. FC Schweinfurt 05, SpVgg Greuther Fürth II, FC Augsburg II und SV Schalding-Heining. Es stehen noch elf reguläre Spieltage sowie einige Nachholspiele in der unterbrochenen Spielzeit aus. Diese soll nun spätestens bis Mai 2021 zu Ende gespielt werden.

 

Der BFV-Vorstand beschloss in seiner Sitzung am Donnerstagabend außerdem, die von der Arbeitsgruppe „Vereinswechsel“ erarbeiteten Vorschläge im Amateurbereich der Männer und Frauen umzusetzen. Vor einer Fortsetzung der Spielzeiten in Bayern gibt es demnach „auch in der Phase der Corona-Zwangspause ein Wechselfenster innerhalb des etablierten Zeitraums vom 30. Juni bis zum 31. August 2020“.

 

Dieses findet aber zu den Modalitäten des Winterwechsel-Fensters statt, um den Vereinen nach Verbandsangaben ein Höchstmaß an Schutz zu bieten. Der abgebende Verein muss dem wechselwilligen Spieler bzw. der wechselwilligen Spielerin grundsätzlich die Freigabe erteilen. Ansonsten gibt es eine sechsmonatige Sperre.

 

(dpa)

 

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