Bayern führt zeitlich befristete Maskenpflicht im Schulunterricht ein

Nach dem Ende der Sommerferien gilt an Bayerns Schulen zunächst für neun Schultage eine Maskenpflicht für alle Schüler und Lehrer im Unterricht. Ausgenommen bleiben Grundschüler und Lehrer, teilte Ministerpräsident Markus Söder nach Beratungen mit Eltern-, Lehrern- und Schülervertretern in der Staatskanzlei mit.

„Unsere oberste Priorität liegt darin, Vollunterricht abhalten zu können“, so Ministerpräsident Markus Söder nach dem Bildungsgipfel. Um diesen zu ermöglichen gilt im Freistaat Bayern, für die ersten zwei Schulwochen, eine Maskenpflich im Unterricht für weiterführende Schulen. Keine Pflicht für Mund- und Nasenschutz im Unterricht besteht hingegen in Grundschulen.

 

Nach den Ferien seien gerade die ersten zehn Tage entscheidend um den Vollunterricht voranzutreiben. „Safety first und Schulstart ermöglichen“, so Söder. Zudem stelle der Freistaat Hygienekonzepte auf und will weitere Testungen ermöglichen. „Es wird zu Schulschließungen komme“, so Söder, dennoch müsse dem vorgebeugt werden. „Wenig Maßnahmen, wo wenig infiziert sind. Viel Maßnahmen, bei vielen Ansteckungen.“

 

Nach den zehn Tagen sei es im Ermessen der Schulen die Maßnahmen weiter fortzuführen.

 

Wie die Ingolstädter Schulen und der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) auf die Neuerungen reagieren, erfahren Sie heute Abend in news aktuell auf tv.ingolstadt.

 

(sk)

 

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