Do., 21.12.2023 , 15:39 Uhr

Eichstätt

Wegbereiter der Geologie im Eichstätter Jura-Museum

Seit letzter Woche ist im Jura-Museum auf der Willibaldsburg in Eichstätt die Sonderausstellung „Wegbereiter der Geologie – Portraits aus fünf Jahrhunderten“ zu sehen. Zu sehen sind insgesamt 32 Portraits von Persönlichkeiten der Geologie. Parallel zur Ausstellungseröffnung wurde auch ein neues Exponat im Museum selbst vorgestellt.

Ihn kennen vermutlich die meisten: Charles Darwin ist der Begründer der Evolutionstheorie. Neben ihm sind noch 31 weitere Wissenschaftler und Forscher in der Ausstellung „Wegbereiter der Geologie“ im Jura-Museum zu sehen. Die Bilder stammen von der Portraitmalerin Marianne Meschede. Ihr Sohn, Martin Meschede, der Professor an der Universität in Greifswald ist, liefert die geologischen Hintergründe auf den Infotafeln.

Die Portraits sind chronologisch angeordnet. Insgesamt behandelt die Ausstellung Wissenschaftler aus fünf Jahrhunderten. Der Erste ist Georgius Agricola, der 1494 geboren wurde und als Begründer der Geowissenschaften gilt. Am Ende der Ausstellung lernen die Besucher dann Wissenschaftler kennen, die auch heute noch leben.

Die Ausstellung endet mit Walter Alvarez. Er hat die Hypothese aufgestellt, dass ein Asteroideneinschlag verantwortlich für das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit war.

Das bedeutet, die Entdeckungen, der in der Ausstellung gezeigten Persönlichkeiten, haben teilweise weitreichende politische oder ökonomische Folgen. Von den 32 Bildern zeigt nur eines eine Frau. Darin spiegelt sich laut Ifrim der Zeitgeist der vergangenen Jahrhunderte wider. Besonders gut gefällt ihr, wie die einzelnen Bilder von Marianne Meschede zusammenpassen.

Zusammen mit der Ausstellung haben die Verantwortlichen des Jura-Museums auch ein neues Exponat in der Dauerausstellung eröffnet. Nämlich ein Gesteinsprofil, das für Geologen wie ein Fenster in die Erdgeschichte ist. Die Sonderausstellung über die Wegbereiter der Geologie ist noch bis zum 18. Februar auf der Willibaldsburg zu sehen.

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