Mo., 30.10.2023 , 15:12 Uhr

Großmehring

Unterschriftenliste gegen den geplanten Flutpolder

Schon seit Jahren wird in Großmehring über den Bau des geplanten Flutpolders diskutiert. In diesem Jahr fanden in dem Areal neben der Donau die sogenannten Baugrunderkundungen statt. Deren Ergebnisse werden aktuell ausgewertet. Die Projektgegner kämpfen weiterhin gegen die Umsetzung und haben unter anderem Unterschriften gegen den Polder gesammelt.

Musikalisch wollte die Interessengemeinschaft gegen den geplanten Flutpolder die Sorgen und Ängste der Großmehringer Bürger sichtbar machen. Als Treffpunkt für ihren großen Auftritt haben sie sich das Ingolstädter Wasserwirtschaftsamt ausgesucht.

Mit von der Partie ist auch der Großmehringer Bürgermeister Rainer Stingl. Er selbst ist zweiter Vorsitzender der Interessengemeinschaft. Auf der Unterschriftenliste, die die IG gegen den Flutpolder gesammelt hat, hat Stingl ebenfalls unterzeichnet.

Das Wasserwirtschaftsamt hingegen hält an den Planungen fest. In diesem Jahr fanden die sogenannten Baugrunderkundungen statt.

Wann genau die ersten Ergebnisse vorliegen werden, hängt von der Schnelligkeit von Gutachter und Labor ab. Die Interessengemeinschaft hat währenddessen einen Fragenkatalog an das Wasserwirtschaftsamt geschickt. Ein Thema ist hier zum Beispiel das Überschwemmungsgebiet.

Laut Rüdiger Woog hat die Interessengemeinschaft einen konkreten Fragenkatalog an das Wasserwirtschaftsamt geschickt, der nicht ausreichend beantwortet wurde. Hier will das Wasserwirtschaftsamt jetzt nachbessern.

Der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes, Martin Mayer, verspricht nach Abschluss des Bodengutachtens einen runden Tisch, bei dem neben den betroffenen Gemeinden auch die Interessengemeinschaft eingeladen sein wird. Bürgermeister Stingl sieht das aber noch skeptisch.

Ein konkretes Datum, wann der runde Tisch stattfinden soll, gibt es noch nicht. Die knapp 1.800 gesammelten Unterschriften haben Stingl und Woog aber schon mal im Briefkasten des Wasserwirtschaftsamtes versenkt.

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