Do., 22.12.2022 , 14:20 Uhr

Deutschland

Neuerungen 2023

Wie jedes neue Jahr bringt auch 2023 wieder einige Änderungen mit sich. Die gibt es in verschiedenen Lebensbereichen, zum Beispiel im Auto, in Sachen Finanzen oder auch einfach im privaten Haushalt. An manchen Stellen bekommen wir ab dem nächsten Jahr mehr Geld, woanders wird das Leben aber auch teurer.

Kindergeld

Ab Januar 2023 wird es mehr Kindergeld geben. Bisher erhalten die ersten beiden Kinder 219 Euro, das Dritte 225 Euro im Monat. Im nächsten Jahr wird für jedes Kind 250 Euro monatlich ausgezahlt.

EEG-Gesetz

Durch das neue Erneuerbare-Energie-Gesetz gibt es 2023 mehr Geld für Photovoltaik-Anlagen. Davon profitieren alle Anlagen, die ab dem 30. Juli 2022 in Betrieb genommen wurden. Für neue Photovoltaik-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2023 in Betrieb gehen, fällt zudem die technische Vorgabe weg, dass höchstens 70 Prozent der PV-Nennleistung ins öffentliche Netz eingespeist werden dürften.

Recht auf Reparatur

Ein neues EU-Gesetz soll ab 2023 das Recht auf Reparatur gewähren. Dadurch sollen Geräte künftig so produziert werden, dass sie länger halten und sicher repariert werden können. Smartphones, Tablets und Laptops verfügen aktuell über nur bedingt austauschbare Hardware. Durch das neue Gesetz soll der Lebenszyklus von Elektrogeräten einfach verlängert werden.

Keine Förderung für Elektroautos

Für Plug-in-Hybride gibt es ab dem 1. Januar 2023 keine Förderung mehr. Gleichzeitig sinkt auch die Förderung für reine Elektroautos ab dem neuen Jahr. Von vorher 6.000 Euro werden dann nur noch 4.500 Euro gewährt. Außerdem wichtig für Autofahrer: Wer zwischen 1959 und 1964 geboren ist, muss bis spätestens 19. Januar 2023 seinen rosa Führerschein gegen das Scheckkartenformat umtauschen.

Entlastung

Im März 2023 können viele Strom- und Gaskunden mit einer Entlastung rechnen. Dann sollen die geplanten Preisbremsen starten. Gasverbraucher sollen für 80 Prozent ihres bisherigen Verbrauchs einen Bruttopreis von 12 Cent pro Kilowattstunde garantiert bekommen. Beim Strom sind 40 Cent pro Kilowattstunde geplant.

Neuer Mindestlohn für Pflegekräfte

Für Arbeitskräfte in der Pflege steigt der Mindestlohn 2023 in zwei Stufen. Zum 1. Mai 2023 bekommen Pflegehilfskräfte mindestens 13,90 Euro pro Stunde. Qualifizierte Pflegekräfte mindestens 14,90 Euro und Pflegefachkräfte 17,65 Euro. Zum ersten Dezember 2023 erhöht sich der Lohn für alle drei Gruppen noch einmal.

49-Euro-Ticket

Als Nachfolger des 9-Euro-Tickets soll 2023 das 49-Euro-Ticket an den Start gehen. Ein konkreter Starttermin dafür ist aktuell noch nicht bestätigt. Erstmal soll das Angebot dann für zwei Jahre befristet sein.

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