Mi., 19.04.2023 , 18:45 Uhr

Miteinander beim Hospizverein Neuburg-Schrobenhausen e.V.

Die Hospizarbeit verfolgt das Ziel, sterbenden Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen.

Unsere Reporterin Vicky Müller-Toùssa widmet sich in dieser Folge von Miteinander zusammen mit Elisabeth Kölbl dem Hospizverein Neuburg-Schrobenhausen und hat mit den Verantwortlichen wie auch mit den Hospizbegleiterinnen gesprochen.

Der Hospizgedanke hat in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. So begleiten Hospizbegleiter:innen schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Lebensweg, ob bei ihnen zu Hause, in Altenheimen oder im Krankenhaus. Aber auch die Angehörigen werden meist nach Wunsch mit betreut – auch über den Tod des Patienten hinaus. Das übernehmen meist die Trauerbegleiter:innen.

So ermöglichen sie sowohl den unheilbar kranken Menschen als auch den Menschen, die aufgrund ihres Alters noch eine begrenzte Lebenserwartung haben, ihren Lebensabend in würdiger Atmosphäre zu verbringen. Im Durchschnitt wird dabei der sterbende Mensch 4 bis 6 Wochen betreut, manche Menschen auch wesentlich kürzer oder länger.

Die Hospizarbeit kann dem Menschen noch mehr Lebensqualität geben, ihnen etwas Gutes tun, für sie da sein, ihre Wünsche wahrnehmen und nach Möglichkeit auch erfüllen. Aber klar ist natürlich: Dieser Beruf, ob durch hauptamtliche oder ehrenamtliche Mitarbeiter, erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Empathie, sozialer Kompetenz und Bereitschaft.

Für den gesamten Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist der „Hospizverein Neuburg-Schrobenhausen e.V.“ zuständig.

Dort werden die wichtigen Aufgaben der Hospizbegleiter:innen oder der Trauerbegleiter:innen von ehrenamtlichen Mitarbeitern durchgeführt und von hauptamtlichen Palliativfachkräften koordiniert.

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