Mo., 30.01.2023 , 13:42 Uhr

Eichstätt

Eichstätt soll Gesundheitsregion PLUS werden

Ingolstadt und der Landkreis Pfaffenhofen sind es schon länger. Der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist es noch nicht. Im Landkreis Eichstätt haben nun die ersten Vorbereitungen begonnen. Die Rede ist von der Initiative „Gesundheitsregion PLUS“. In einer ersten Kick-Off-Veranstaltung haben sich nun die Verantwortlichen des Landratsamts mit den Akteuren der verschiedenen Gesundheitsbereiche des Landkreises getroffen.

Gemeinsam die Herausforderungen der Gesundheitsversorgung meistern – das ist ein Ziel der Initiative „Gesundheitsregion PLUS“. Auch im Landkreis Eichstätt sollen die verschiedenen Akteure des Gesundheitswesens in Zukunft zusammenarbeiten. Damit soll Eichstätt die 61. Region in Bayern werden, die dieses Konzept umsetzt. Die Errichtung einer Gesundheitsregion PLUS wurde im vergangenen Dezember im Kreisausschuss beschlossen.

Beteiligte Akteure sind unter anderem das Rote Kreuz, Krankenkassen oder auch der Lehrstuhl für Pflegewissenschaften der Katholischen Universität. Nach dem ersten Kennenlernen geht es nun darum, zusammen Probleme im Gesundheitswesen zu minimieren.

Insgesamt gibt es drei Pflichtfelder, die in der Gesundheitsregion PLUS bearbeitet werden müssen: Pflege, Gesundheitsversorgung sowie Gesundheitsförderung und Prävention. Richtig zur Tat schreiten können die Beteiligten aber erst, wenn die Geschäftsführung besetzt ist.

Grundsätzlich haben sich die Verantwortlichen des Landkreises an Projekten orientiert, die andere Gesundheitsregionen bereits umgesetzt haben. Dennoch gäbe es überall regionale Unterschiede.

In den ersten fünf Jahren bekommt der Landkreis Eichstätt für die Umsetzung der Gesundheitsregion PLUS eine staatliche Förderung in Höhe von bis zu 50.000 Euro jährlich. Falls die Projekte über diesen Betrag hinaus gehen, muss der Landkreis Eichstätt den Restbetrag selbst zahlen.

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