Jeder kennt das Sprichwort nicht mehr zu wissen „wo oben und unten ist“. Beim Modellfliegen wäre dieser Zustand 1. Verheerend und 2. Im Extremfall auch äußerst kostspielig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Großmodellflugtagen in Neuburg haben glücklicherweise den Überblick behalten. Wir haben den Meistern ihres Faches bei ihrem spektakulären Hobby zugeschaut.
Kopfüber, vorwärts, rückwärts und am besten alles gleichzeitig. Man kommt mit den Augen kaum hinterher, wenn Andreas Bößhenz seinen Helikopter tanzen lässt. Geplant hat er sein Programm nicht. Er fliegt lieber freestyle, wie er sagt. Ein Jahr brauche es um die Grundlagen zu erlernen. Noch einmal 2 – 3 bis man sich an derartige Kunststücke wagen kann. Spätestens dann müssen die Manöver in Fleisch und Blut übergegangen sein. Nachdenken funktioniert beim sog. 3D Fliegen nicht mehr. Die Bewegungsabläufe müsssen intuitiv erfolgen.