Fr., 02.02.2024 , 14:58 Uhr

Ingolstadt

Die Stadt zieht Bilanz - Wie gut kommen die Kälte-Iglus an?

Obwohl der Februar bereits begonnen hat, sind die Temperaturen in Ingolstadt immer noch recht frostig. Aber wo finden Menschen ohne Wohnung Unterschlupf, wenn es kalt ist? Ingolstadt bietet den Obdachlosen seit Kurzem sogenannte Kälte-Iglus an. Diese sollen Unterkühlungen oder Erfrierungen verhindern.

Auf den ersten Blick wirken sie nicht gerade groß. Sie sind circa zwei Meter lang und etwas mehr als schulterbreit. Sie sehen aus wie silberne Röhren und besitzen eine ebene Liegefläche. Die Rede ist von den neuen Kälteiglus, die seit fast 3 Wochen in Ingolstadt aufgebaut sind.

Aus den unterschiedlichsten Gründen scheuen sich viele, die Sammelunterkünfte der Stadt anzunehmen. Etwa weil Hunde nicht erlaubt sind, oder auf Grund des ständigen Kontaktes mit anderen. In den Kälteiglus werden zwar keine Schlafsäcke, Decken oder Getränke zur Verfügung gestellt, die Obdachlosen können dort aber zumindest die Nächte gut überstehen. Im Vergleich zu Zelten bieten die Iglus einige Vorteile.

Bisher stehen den Obdachlosen zwei Schlafkabinen zur Verfügung. Zu finden sind sie in der Nähe des Volksfestplatzes. Aus mehreren Gründen hat man sich ganz bewusst für diesen Standort entschieden. Bisher haben die Obdachlosen die Schlafkabinen aber eher selten genutzt. Die Stadt gibt als Grund den vergleichsweise niedrigen Komfort der Iglus an.

Das könnte Dich auch interessieren

30.04.2026 03:01 Min Der regionale Arbeitsmarkt im April Über Jahrzehnte war die Region 10 im Bundesweiten Vergleich unter den Spitzenreitern in Sachen Beschäftigung. Diese Zeiten sind erstmal vorbei – und kommen wohl auch so schnell nicht wieder. Am Ausbildungsmarkt sieht es schon etwas besser aus und für die die heuer noch „ohne“ sind heißt es langsam Gas geben. Wir waren bei der Agentur 30.04.2026 03:13 Min 250 Jahre Illuminaten Adolph Freiherr von Knigge, Johann Wolfgang von Goethe … sie und viele weitere bekannte Persönlichkeiten waren Mitglieder der Illuminaten. Der Geheimbund wurde vor 250 Jahren, am 1. Mai 1776, in Ingolstadt gegründet. Bis heute ranken sich um ihn zahlreiche Mythen und Verschwörungstheorien. Wir haben im Zentrum Stadtgeschichte nachgefragt, was wirklich dahintersteckt. 30.04.2026 03:40 Min Eichstätt als „Trachtlerhochburg“ - Wertungsplatteln des Donaugau-Trachtenverbandes im Alten Stadttheater Mit dem Akkordeon als Taktgeber und dem Klatschen und Stampfen als Percussion erfüllte eine bayerische Melodie den Festsaal des Alten Stadttheaters in Eichstätt. Immer wieder unterbrach Applaus die Musik. Das Brauchtum steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung, genauer gesagt, das Schuhplattlern. Für Letzteres gibt es sogar eine sportliche Wettkampfvariante – das Donaugau-Wertungsplattln. 30.04.2026 02:34 Min Historische Orte neu gestalten - Eröffnung des Hofgarten-Spielplatzes Der Hofgarten der Eichstätter Sommerresidenz ist ein barocker Park aus dem 18. Jahrhundert, der zwischen der Stadt und der Universität liegt. Im Laufe der Zeit hat er sich zu einem Ort entwickelt, an dem man spazieren gehen, sich ausruhen und sogar heiraten und feiern kann. Daher war der bisherige Spielplatz veraltet. Es war also Zeit