Do., 03.08.2023 , 13:08 Uhr

Eichstätt

Dachstuhl der Klosterkirche St. Walburg wird saniert

Bei einer statischen Untersuchung des Dachstuhls von Sankt Walburg in Eichstätt wurden erhebliche Mängel festgestellt. Das bedeutet, dass dieser jetzt dringend saniert werden muss, um im schlimmsten Fall einen Zusammenbruch zu verhindern. Trotz Baustelle ist der Zugang zur Gruft weiterhin möglich und auch die Gottesdienste finden zu den üblichen Zeiten statt.

Wer auf den Dachstuhl der Klosterkirche Sankt Walburg will, muss hoch hinaus. Entweder über die Treppe oder mit dem Aufzug am Gerüst. Oben angekommen sind einige Mängel am Dachstuhl bereits auf den ersten Blick sichtbar. Vor circa 50 Jahren wurden die Balken mit Stahlträgern verstärkt. Die letzte Außensanierung wurde 1989 abgeschlossen. Im kommenden Jahr soll jetzt der Dachstuhl komplett saniert werden.

Durch das Beseitigen der Verformung sollen die Mängel bis Ende 2024 behoben sein. Die Sanierung selbst stemmen lokale Handwerkerfirmen. Die sollen in der nächsten Zeit die sogenannten Druckriegel einbauen. Damit soll der Gegendruck aus dem Eigengewicht des Dachstuhls aufgehoben werden. Dieser Druck ist nämlich mitverantwortlich für die Mängel.

Vor fünf Jahren haben Handwerker bereits den Turm der Kirche instandgesetzt. Die aktuellen Arbeiten beschränken sich also rein auf den Dachstuhl. Aber trotz langer Planung im Voraus wird es auch hier Herausforderungen geben.

Die Balken des Dachstuhls sind aus Fichtenholz. Rein holztechnisch betrachtet ist die Konstruktion noch in einem guten Zustand. Die Verformungen und Verschiebungen könnten im schlimmsten Fall aber zum Zusammenbruch führen.

Hinzu kommt, dass der Dachstuhl durch Behandlungen mit Holzschutzmitteln in den 80er Jahren mit Gefahrstoffen belastet ist. Dennoch ist die Qualität des Holzes auffällig gut.

Geplant ist, dass die Dachhaut bis Ende 2024 wieder vollständig auf dem Dachstuhl der Kirche liegt. Bis dahin könnten die Handwerker in ihren Pausen aber noch diesen Ausblick über die Domstadt genießen.

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