Fr., 15.12.2023 , 13:06 Uhr

Eichstätt

2 bezahlen, 1 spendieren - Aktion "FürEInander" unter anderem in der KU

Zum zweiten Mal gibt es in Eichstätt während der Adventszeit die Aktion „FürEInander“. Dabei können Restaurant- und Café-Besucher einfach für zwei oder mehr Personen bezahlen, obwohl sie nur eine Portion essen oder nur eine Tasse oder ein Glas trinken. Andere Menschen, die sich einen Restaurantbesuch nicht einfach leisten können, können die bereits bezahlten Essen als Gutscheine in Anspruch nehmen.

Über einen der Automaten vor der Cafeteria können Studierende und Beschäftigte der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt die Spendenkarte aufladen. Andere Mitglieder der KU können an den Kassen nach der Karte fragen und so ein Getränk oder was zu essen gratis bekommen. Dahinter steckt die Aktion „FürEInander“, die von Monika Pfaller-Rott ins Leben gerufen wurde.

Das war für Pfaller-Rott, die als akademische Oberrätin an der KU arbeitet, Grund genug, um an einer Lösung des Problems zu arbeiten. Dafür hat sie sich an anderen Orten in Deutschland, aber auch im Ausland umgehört. Mit der dort gesammelten Inspiration und ihren eigenen Ideen hat sie sich dann in Eichstätt mit einer Werbeagentur zusammengetan.

Neben Cafés und Restaurants in der Stadt beteiligt sich auch das Studierendenwerk Erlangen-Nürnberg an der Aktion. Das betreibt Mensa und Cafeteria an der KU in Eichstätt. Die Aktion „FürEInander“ kommt hier auch bei den Studierenden gut an.

Ob die Menschen, die das gespendete Geld in Anspruch nehmen, auch wirklich bedürftig sind, wird aktuell nicht überprüft, sondern auf Vertrauensbasis gehandhabt. Bei der Art und Weise, wie Menschen das Geld einlösen können, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Während es die Aktion in einigen Gastronomiebetrieben das ganze Jahr über gibt, ist sie woanders auf die Adventszeit beschränkt. Langfristiges Ziel ist es, dass die Eichstätter Bürger das ganze Jahr über FürEInander da sind.

Fest steht, die Aktion wird sich auch in Zukunft weiterentwickeln und an die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger, aber auch der Gastronomen anpassen.

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